Abschlussbericht zum Freiwilligendienst von Markus Wiatr

Markus WiatrLiebe Freunde der Rumänieninitiativgruppe Bautzen,

vielleicht haben sie von mir bereits etwas gehört oder gelesen. Mein Name ist Markus Wiatr und ich war für ein Jahr als Freiwilliger in Keresztúr. Seit Oktober bin ich wieder in Dresden und setze hier mein Studium fort, wobei ich auf das vergangene Jahr zurückblicke. Die Idee, wegzugehen, kam recht spontan. Es war für mich das erste Mal, dass ich Deutschland über so einen langen Zeitraum verlassen habe. Dementsprechend war ich sehr aufgeregt und auf die mir bevorstehende Zeit gespannt, wenngleich ich schon wusste, worauf ich mich einlasse, da ich bereits vor meiner Zeit als Freiwilliger mehrmals in Siebenbürgen war. Für mich war dies nun ein guter Zeitpunkt für einen solchen Auslandsaufenthalt. Später hätte ich diese Möglichkeit innerhalb meiner Studienzeit nicht mehr so einfach nutzen können.

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Veröffentlicht am 10.11.07 um 16:19 Uhr

Weihnachtsrüstzeit in Rumänien

Versuch eines Reiseberichts

„Lasse nie zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher ist.“ (Mutter Teresa)

Am 22. Dezember 2006 starteten wir, ein Gruppe von 14 Jugendliche und Erwachsenen unterschiedlichster Herkunft, am Dom zu St. Petri mit einer kleinen Andacht unsere Reise ins rumänische Cristuru-Secuiesc, um dort gemeinsam mit Waisenkindern Weihnachten und Silvester zu verbringen. Nach einer 24-stündigen Reise mit zwei Kleinbussen kam die deutsche Gruppe im ungarischsprachigen Teil Siebenbürgens in Keresztúr, so der ungarische Name für Cristuru-Secuiesc, an und startete unmittelbar am 23. Dezember ihr Programm. Am Anfang stand ein klar umrissener Arbeitsauftrag. Was uns nun jedoch von der Zeit in Erinnerung bleiben wird, ist weniger die Anstrengung, als vielmehr die wunderbaren auch uns sehr bereichernden Momente.

Weihnachten mit deutschen und rumänischen Jugendlichen in Keresztúr
Bild: Weihnachten mit deutschen und rumänischen Jugendlichen

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Veröffentlicht am 04.01.07 um 17:40 Uhr

Pressemitteilung - Sommercamp Siebenbürgen 2006

Zwei Wochen Abenteuer

Vom 21. Juli 06 bis zum 06. August 06 fand unser internationales Jugendcamp in Turia, Jud. Covasna, Siebenbürgen statt. Menschen aus völlig unterschiedlichen europäischen Kulturen und sozialen Gruppen, mit sehr verschiedenen Lebensperspektiven, begegneten sich und gestalteten eine internationale Dorfgemeinschaft.

Guten Morgen, Camp!
Bild: Guten Morgen, Camp!

Junge Leute die in einem rumänischen Kinderheim aufwuchsen, Menschen die funktionierende Familien erleben durften, Jugendliche die gerade ihr Abitur gemacht haben und denen die Welt offen steht, sowie junge Leute, die heute nicht wissen ob sie morgen einen Euro verdienen werden, um sich das Nötigste zum Leben leisten zu können - bunter und verschiedener hätte unsere Dorfgemeinschaft wohl kaum sein können.

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Veröffentlicht am 30.08.06 um 11:59 Uhr

Musik bei Fehérlófia

Letzte Woche haben wir unser Klassenzimmer in ein kleines Tonstudio verwandelt, um Zsolt auf dem Keyboard des Jugendprojekts ein paar Musikstücke aufnehmen zu lassen. Das Übungspiano hatte uns Judy Erdman, die Freiwillige aus Minnesota/USA kurz vor ihrer Abreise in die Heimat gespendet. Vielen Dank, Judy! Das Keyboard ist bei Zsolt in guten Händen und diese neun Lieder sind für dich.

Zsolt spielt auf dem Keyboard
Bild: Zsolt spielt auf dem Keyboard

Song1, Song2, Song3, Song4, Song5, Song6, Song7, Song8, Song9

Nachtrag: Judy, deinen Anregungen folgend, haben wir heute einen Song mit Gesang aufgenommen. Wir haben es sehr genossen - hier ist das Ergebnis.

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Veröffentlicht am 14.04.06 um 20:50 Uhr

Hilfe aus Kroppen für rumänische Kinder und Jugendliche

Mátéffy Hajnalka, die Leiterin des Jugendprojekts Fehérlófia und ihr Mann Wolfram Hesse, Mitglied des Vorstands der Rumänieninitiativgruppe Bautzen waren am 8. März zu Gast in Kroppen, Brandenburg. Die Gemeinde hatte auf ihrem Weihnachtsmarkt 242,59 € für das Jugendprojekt Fehérlófia gesammelt. Die Spende wurde ihnen feierlich in der Kindertagesstätte Kroppen übergeben. Dazu haben die Kinder ein kleines, schönes Programm mit Liedern, Gedichten und Tänzen aufgeführt. Hajnalka wird am 11. April mit den Kindern im Kindergarten Ostereier bemalen. Vielen Dank an alle Spender im Namen der Kinder und Jugendlichen in Rumänien.

Feierliche Spendenübergabe
Bild: Feierliche Spendenübergabe in Kroppen

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Veröffentlicht am 14.03.06 um 11:30 Uhr

Brief aus Rumänien

Liebe Unterstützer und Förderer unserer Jugendarbeit!

In den letzten Jahren ist sehr viel Gutes mit unseren Jugendlichen passiert. Sie leben in kleineren Gemeinschaften, gehen zusammen mit Kindern und Jugendlichen aus der Stadt in die Schule. Sie nehmen am Kindergottesdienst der katholischen Kirche teil. Sie bleiben aber weiter sehr benachteiligt gegenüber anderen Jugendlichen der Stadt.

Wir feiern Geburtstag im Kreis der Jugendlichen
Bild: Wir feiern Geburtstag im Kreis der Jugendlichen

Am meisten fehlt ihnen die verbindliche Beziehung zu den Eltern, die Liebe der Eltern. Ich erinnere mich, wie wichtig es für mich als Jugendliche war, dass ich meine Mutter neben mir wusste. So hatte ich keine Angst, mich gegenüber Meinungen und Vorstellungen zu äußern, die meiner Vorstellung und Moral nicht entsprochen haben. Ich hatte keine Angst, mich selbst zu leben, weil ich wusste, ich habe jemanden der mich sowieso liebt und zu mir steht, auch wenn ich andere verliere. Ich konnte mit ihr darüber sprechen, was in einem kleinen oder heranwachsenden Mädchen so vorgeht. Und sie hat mich trotz ihrer vielen Arbeit, Aufgaben und der anderen drei Geschwister geduldig angehört. Sie hat mich getröstet, ermutigt, sich über meine Erfolge gefreut. Sie wusste Bescheid über mich und mein Leben.

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Veröffentlicht am 14.12.05 um 12:32 Uhr

Leben mit Fehérlófia

Zoltán
Bild: Zoltán

Ich bin Zoltán, 19 Jahre alt. Mein Geburtstag ist am 14. Dezember. Bis zu meinem ersten Lebensjahr musste ich im Krankenhaus wohnen. Vom Krankenhaus kam ich ins Kinderheim und dort bin ich in den Kindergarten gegangen. Ich habe eine schöne Erinnerung an den Kindergarten, alle waren nett zu mir.
Mit 8 Jahren bin ich in die Schule gekommen. Die Schule war im selben Gebäude, also im Kinderheim. Ich habe aber auch die Schule gemocht, ich fand es gut in die Schule zu gehen.

Zur Zeit bin ich in der 11. Klasse, in der Berufsschule für Holzindustrie.
In meiner freien Zeit bin ich bei Fehérlófia engagiert. Ich helfe dort gern und nehme gern an den Programmen teil. Ich finde sie gut. Ich finde allgemein gut, dass dieser Verein existiert. Er gibt die Möglichkeit für junge Menschen, sich zu treffen, zusammen Zeit zu verbringen und Spaß zu haben, miteinander zu reden, arbeiten, singen, neue Ideen und Tätigkeiten ausdenken und verwirklichen. So haben wir viele schöne Erlebnisse und Erfahrungen zusammen gesammelt und wir haben neue Sachen und neue Menschen kennen gelernt.

Tünde
Bild: Tünde

Mein Name ist Szôcs Tünde. Ich wurde am 20. September 1986 geboren. Ich bin 19 Jahre alt und gehe in die 11. Klasse.

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Veröffentlicht am 14.12.05 um 12:31 Uhr

Mein erster Besuch bei meiner Familie

Am 23. Oktober sind wir mit meiner Schwester und anderen Jugendlichen mit Hajnika néni und Wolfram nach Gyergyó gefahren, um unsere Eltern zu besuchen.

Ich bin mit gemischten Gefühlen losgefahren. Ich war glücklich und in derselben Zeit hatte ich Angst. Ich war sehr aufgeregt und konnte nur daran denken, wie wird das Ankommen bei meiner Mutter sein und wer ist meine Mutter.

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Veröffentlicht am 14.12.05 um 12:31 Uhr

Brief an Freunde

von Judy Erdman

Judy Erdman mit Judka neni im Zeltlager
Bild: Judy Erdman mit Judka im Zeltlager

Wie ich Rumänien für mich entdeckte? Rüdiger Steinke hat mich dorthin geführt, im wahrsten Sinne des Wortes. Zusammen mit ihm und David Johnson wanderten wir im Jahr 2002 am Lake Superior, der in meinem Heimatstaat Minnesota liegt. Eines Abends, bei einem Glas Rotwein machte Rüdiger den Vorschlag, dass man doch mal eine Wanderreise in die rumänischen Karpaten organisieren könnte. Zwei Jahre später machten wir genau das. Zusammen mit dreizig anderen begeisterten Amerikanern wanderten wir zwei Wochen lang durch Rumänien, geleitet von Rüdiger.

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Veröffentlicht am 02.12.05 um 12:42 Uhr

Grußwort zum Freundesbrief Juli 2005

Sehr geehrte Freunde und Förderer der Rumänieninitiativgruppe Bautzen,

mit diesem Freundesbrief grüßen wir Sie herzlich aus Cristuru Secuiesc und aus Bautzen. Dieser Freundesbrief soll Ihnen wieder einen Eindruck von unserer Arbeit vermitteln, die wir in Rumänien leisten. Der Freundesbrief möchte die verschiedenen Facetten beleuchten. Ich hoffe, sie spüren etwas von der Liebe, dem Enthusiasmus und der Kraft mit der sich die Mitarbeiter hier vor Ort für die Kinder und Jugendlichen in den Wohngruppen und der Stadt und für das Familienhaus einsetzen.

Danke für Ihre Hilfe,

Ihr Wolfram Hesse, Vorstandsmitglied

Wolfram Hesse
Bild: Wolfram Hesse

Veröffentlicht am 10.06.05 um 12:38 Uhr

Ein Brief von Tünde - Ein paar Zeilen über mein Leben und den Verein Fehérlófia

Aus dem Freundesbrief Juli 2005 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.

Mein Name ist Szôcs Tünde und ich bin 18 Jahre alt. Ich wurde am 20. September 1986 geboren. Mein Vater heißt Szôcs József. Meine Mutter heißt Szôcs Anna. Ich lerne in der Berufsschule Zeyk Domokos. Ich werde Näherin sein und ich mag meinen Beruf. In der Freizeit gehe ich gern Fahrrad fahren, höre Musik, mache Ausflüge.

Es stimmt, ich wohne nicht bei meinen Eltern sondern in einer Wohngruppe mit sechs anderen Kindern zusammen. Es gibt aber noch viele andere Kinder in meiner Stadt, die in solchen Wohngruppen leben. Vor etwa anderthalb Jahr wurde ein Verein in Keresztúr gegründet, wo mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird, die erst jetzt in die große Welt hinausgekommen sind. Es sind Kinder und Jugendliche aus den Wohngruppen. Ich gehöre auch zu ihnen.

Der Name des Vereins ist „Fehérlófia“. Er ist wie ein Wunder für mich, weil ich weiß, das wir dort vieles lernen und ich merke, das wir es nötig haben. Wir haben viele Handarbeiten dort gelernt, die für Frauen wichtig sind: Nähen, Kochen, Ostereier malen, Feste gestalten.

Ich weiß, das Fehérlófia auch für die anderen wichtig ist, die Fahrrad fahren und Sport mögen.

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Veröffentlicht am 10.06.05 um 12:37 Uhr

Ein Tag mit Tünde bei ihrer Mutter

Aus dem Freundesbrief Juli 2005 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.

Liebe Freunde und Förderer,

ich möchte Ihnen über einen wichtigen Moment in Tündes Leben berichten, den Sie mit Ihrer Unterstützung ermöglicht haben. Vor etwa zwei Monaten waren wir mit Tünde in Siculeni, einem Dorf bei Miercurea Ciuc, wo wir ihre Mutter besucht haben. Ihr Vater ist schon vor längerer Zeit gestorben.

Tünde hat ihre Mutter vor etwa zwei Jahren getroffen. Sie war damals mit ihrem Bruder Albi in Siculeni. Dieser Tag war für sie ein glücklicher und ein trauriger. Sie konnte ihre Mutter treffen und kennen lernen, an die sie schon so oft gedacht und von der sie geträumt hatte. Es war aber auch traurig für sie, weil die Mutter sich hauptsächlich mit ihrem Bruder beschäftigt hat und Tünde vernachlässigt wurde. Am Ende des Besuches hat die Mutter 500.000 Lei (14 Euro) für Albi geschenkt, Tünde hat nur 200.000 Lei (5,60 Euro) bekommen. Nach diesem Treffen gab es keine Kontakte mehr zur Mutter. Und so blieb Tünde mit dieser traurigen Erinnerung allein.

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Veröffentlicht am 10.06.05 um 12:37 Uhr

Ein Beitrag von Csaba Mátéffy – Kinder bei Fehérlófia

Aus dem Freundesbrief Juli 2005 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.

Ich bin Mátéffy Csaba, Mitarbeiter bei Fehérlófia und Vater von zwei Kindern.

Ich organisiere wöchentlich für etwa 40 Kinder Programme. Meine Programme sind eher eine Art „Treffen“ in dem Sinne von Gemeinschaft, Lachen, Erfolgserlebnisse in der Zeit der kreativen Arbeit. Wenn ich früh zur Arbeit gehe, lachen mich viele Kinder auf der Straße an und grüßen mich: „Csókolom, Onkel Csaba“. Es ist ein wunderbares Gefühl!

Die „Treffen“ sind sehr besucht. Die Workshops haben eine spielerische, lockere Atmosphäre, das zieht die Kinder an. Viele von ihnen kommen aus armen Verhältnissen und haben kein Geld, die im Atelier erlernten Sachen zu Hause zu erlernen und eine Gemeinschaft zu genießen. Oft haben die Eltern nicht die Zeit, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen. Ich glaube das wichtigste Erlebnis der Kinder im Atelier ist, die Welt der Erwachsenen durch unsere Gemeinschaft und gemeinsame Arbeit zu erleben.

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Veröffentlicht am 10.06.05 um 12:35 Uhr

Eine Praktikantin bei Fehérlófia - Jolán

Aus dem Freundesbrief Juli 2005 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.

Jolán ist 20 Jahre alt und im Kinderheim aufgewachsen. Seit einem Jahr lebt sie in einer der Domus-Wohnungen in Keresztúr und versucht sich in der rumänischen Alltagsrealität durchzuschlagen. Das ist besonders schwer, wenn man keine Familie hat.

Sie hat schon versucht in der Schuhfabrik in Keresztúr und in anderen Großfabriken zu arbeiten. Es ist eine harte Arbeit für einen Lohn von etwa 50 Euro im Monat, was auf keinen Fall für ein eigenständiges Leben reicht. Jolán denkt schon lange darüber nach, wie sie es schaffen könnte eigenständig zu werden und eine bessere Arbeit zu bekommen. Vor allem fehlt ihr eine gute Ausbildung und Bildung allgemein. Sie ist unter Sozialer Arbeit aufgewachsen. So ist ihr diese Arbeit vertraut und bekannt. Sie möchte mehr über Sozialarbeit wissen und will sich in dieser Richtung weiterbilden.

Vor allem im Bereich Altenpflege und Behindertenarbeit haben sich ehemalige Heimjugendliche bewährt. Ihre Ursprünglichkeit, Offenheit und Gelassenheit hilft Grenzen zu beseitigen, was bei der Arbeit mit behinderten Menschen wichtig ist.

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Veröffentlicht am 10.06.05 um 12:35 Uhr

Freundesbrief Dezember 2004 der Rumänieninitiative Bautzen

Liebe Freunde unserer Arbeit!

Wieder leben wir in der Zeit, die sich Zeit der Besinnung nennt Es ist die Zeit der Lichter, des Spendensammelns, der Weihnachtslieder und -märkte. Es ist die Zeit des Rückblicks auf das Jahr und viele Pfarrer und Prediger überlegen vielleicht schon seit Wochen, wie sie denn in diesem Jahr die Botschaft vom Jesuskind im Futtertrog so sagen können, dass sie das Herz der Menschen erreicht.

Die Geschichte des Kindes im Stall berührt immer wieder Menschen und sie lässt uns hoffen, dass wir Menschen vielleicht doch nicht so ganz uns selbst überlassen sind. Die Gäste an der Krippe sind zum Teil weit gereist um das Jesuskind zu sehen und sie sind die Ersten, die es für seinen schwierigen Lebensweg vorbereiteten und ausstatteten.

Auch wir wenden uns weiterhin, und das seit 13 Jahren den Kindern zu, von denen durchaus einige im Stall geboren sein könnten. Vielen kamen dazu noch die Eltern abhanden.

DANKE für Ihre Unterstützung und Hilfe auf diesem Weg. Wir möchten Ihnen ein wenig berichten und mit Ihnen zurückschauen auf dieses Jahr.

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Veröffentlicht am 04.12.04 um 12:14 Uhr

Jugendprojekt „Fehérlófia“

Aus dem Freundesbrief Juli 2004 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.


Bild: Blumen sammeln für ein Kirchenfest

Der Frühling 2004 hat uns gute Veränderungen und Fortschritte gebracht.
Wir konnten Csaba, den zweiten Mitarbeiter engagieren. Es ist sehr gut, auch einen Mann in unserem kleinen Team zu haben. Es gibt z. B. im Büro, der Garage und im großen Raum ständig etwas zu reparieren, zu bauen usw. Er ist handwerklich sehr geschickt und so werden jetzt diese Arbeiten sozusagen „im Haus“ erledigt. Auch den Bogenschießer-Klub und die Samstagsateliers hat er vor kurzem übernommen.

Csaba Mátéffy
Bild: Csaba Mátéffy

Das Samstagsatelier ist gut angelaufen. Es sind eher Kinder, die dieses Angebot besuchen und sehr begabt und wissbegierig die verschiedenen kreativen Handwerksarbeiten erlernen. Es gab Ateliers, wo 50 Kinder auf einmal zu uns kamen. Da mussten wir Mitarbeiter viel Geduld haben und drei Stunden lang erklären und helfen. Es ist eine große Unterstützung, dass es außer Csaba, Helena und mir noch zwei Grundschullehrerinnen gibt, die als Honorarkräfte dieses Angebot mit gestalten.

Samstagsatelier
Bild: Samstagsatelier

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Veröffentlicht am 01.08.04 um 10:28 Uhr

Freitagstreff

Aus dem Freundesbrief Juli 2004 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.

Freitagstreff
Bild: Freitagstreff

Donnerstag Nachmittag im Kossuth-Viertel. „Helena! Wie geht’s? Sag mal, was machen wir morgen? Geh´n wir Fahrrad fahren! Tünde, Éva und István wollen auch! Gut, bis dann!“ Und mal wieder steht ein Freitag vor der Tür. Jetzt im Frühling bzw. Sommer geht´s raus mit dem Fahrrad in die umliegenden Dörfer, zum Fischteich oder zum Sóskút. Oder mit dem Fuß- und Volleyball auf den Sportplatz. Und falls es doch mal regnen sollte, in die Vereinswohnung oder in den großen Raum; was kochen, spielen oder Handarbeit.

Freitag Nachmittag viertel fünf. „Hey Helena, die anderen kommen auch gleich! Was machen wir heute?“ „Fahrradfahren, Mari hat mir gesagt, ihr wollt alle ´ne Tour machen.“ „Och nö, spielen wir lieber Fußball.“ Da warten wir mal lieber auf den Rest, der halb fünf eintrudelt. Die Gruppenentscheidung: Fußball.

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Veröffentlicht am 01.08.04 um 10:11 Uhr

Freiwilligendienst

Aus dem Freundesbrief Juli 2004 der Rumänieninitiativgruppe Bautzen e.V.

Helena Bähr
Bild: Helena Bähr

Mein Name ist Helena Bähr. Ich arbeite seit Oktober 2003 als Freiwillige im Jugendprojekt über das Freiwilligenprogramm der Robert-Bosch-Stiftung. Ich wollte nach dem Abitur etwas anderes machen als Schule und ein anderes Land kennen lernen. Schon jetzt weiß ich, dass diese insgesamt 10 Monate mir sehr viel mehr gebracht haben als nur einen Zettel, auf dem steht, dass ich fast ein Jahr im Ausland war. Ich lerne viel, auch über mich selber und habe Freunde gefunden, die mir sehr wichtig sind. Die Menschen hier und ihre Art zu leben finde ich sehr interessant. Es fasziniert mich, wie gastfreundlich die Menschen Fremden begegnen.

Eine meiner Hauptaufgaben im Jugendprojekt ist der Freitagstreff mit den Kinderheim-Jugendlichen. Des weiteren helfe ich bei Büroarbeiten. Ich schreibe Spenderbriefe und Berichte und verwalte die Fotos. Die Anträge für das EU-Freiwilligenprogramm habe ich mit vorbereitet, damit das Jugendprojekt auch ab diesem September wieder einen oder auch zwei Freiwillige aufnehmen kann. Weiterhin organisiere ich einen Deutschkurs für Schüler, die ihre Deutschkenntnisse spielerisch vertiefen wollen. Bei den Handwerksateliers am Samstag bin ich auch dabei. Im Sommer wird es in Zusammenarbeit mit dem TiK Bautzen wieder ein Sommerlager geben, an dessen Organisation ich hier beteiligt bin.

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Veröffentlicht am 01.08.04 um 10:04 Uhr